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17. Februar 2011

Nichts wie ran: KfW fördert ab 1. März wieder Einzelmaßnahmen

Die KfW-Bankengruppe hat endlich wieder Gelder für die Förderung von Einzelmaßnahmen zur energetischen Sanierung von selbstgenutztem Wohneigentum frei gemacht – die Programmnummer ist 152. Private Käufer, deren Wohneigentum älter als Baujahr 1995 ist, können ab 1.03.2011 wieder zinsgünstige Darlehen für folgende Sanierungsmaßnahmen beantragen:

  • Wärmedämmung der Wände,
  • Wärmedämmung der Dachflächen,
  • Wärmedämmung der Geschossdecken
  • Erneuerung der Fenster und Außentüren,
  • Einbau einer Lüftungsanlage,
  • Austausch der Heizung einschließlich Einbau einer Umwälzpumpe der Klasse A und gegebenenfalls einer hocheffizienten Zirkulationspumpe 
  • Planungs- und Baubegleitungsleistungen

Werden gewisse Voraussetzungen erfüllt – z. B. der Einbau einer neuen Heizung, die zudem mit erneuerbaren Energien befeuert wird - können weitere Fördermittel beantragt werden und Zuschüsse gibt es für die eine oder andere Maßnahme auch – hier werden allerdings hohe Erwartungen an den Eigentümer bzw. die Energieeffizienz des Wohneigentums nach dem Umbau gestellt. Zudem hat es das für Zuschüsse in sich – ich habe in verschiedenen Artikeln davon berichtet.

Es hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass die Einzelmaßnahmenförderung bei Eigentümern sehr beliebt ist und die Gelder schnell zur Neige gegangen sind. Daher gilt hier Eile vor Weile, denn preiswertere Darlehen finden sich auf dem freien Markt derzeit nicht.

Home sweet Home: neue Fenster sorgen im Altbau für sinkende Energiekosten und sehen zudem nett aus.

Home sweet Home: neue Fenster sorgen im Altbau für sinkende Energiekosten und sehen zudem nett aus.

25. August 2010

Noch bis zum 31. August 2010 Anträge bei der KfW stellen

Die KfW teilt heute mit, dass sie zwei ihrer Förderungs- und Zuschussvarianten Ende August 2010 aus ihrem Programm nehmen wird. Dabei ist auch die Zuschussvariante, die wir  für die Sanierung meiner Fenstern in Anspruch genommen haben. Betroffen sind die Programme 152 und 430 für “Einzelbaumaßnahmen: Wohnraum modernisieren” sowie Teile der Programme  in  ”Energieeffizient Sanieren – Sonderförderung.” Bauherren und Sanierer, die noch in den Genuß der Fördermittel und Zuschüsse kommen wollen, sei daher geraten, sich umgehend zu informieren und ihre Anträge noch bis zum 31.08.2010 zu stellen.

4. Mai 2010

KfW-Bus steht am 2. Juni 2010 vor der Börse in Stuttgart

So schön steht der KfW-Bus in Stuttgart bestimmt nicht. Wer bauen oder sanierren will, sollte sich dennoch die Zeit nehmen, um sich zu informieren. (Foto Bildarchiv KfW)

So schön wie hier in Potsdamm steht der KfW-Bus in Stuttgart bestimmt nicht. Wer bauen oder sanierren will, sollte sich dennoch die Zeit nehmen, um sich zu informieren. (Foto Bildarchiv KfW)

Da die Förderprogramme der KfW-Bankengruppe für Bauherren und Sanierer immer komplexer werden, ist gut bedient, wer sich persönlich beraten lässt. Der Bus, der auf “Konjunktur-auf-Tour” quer durch Deutschland unterwegs ist, steht am 2. Juni 2010 von 10:00 bis 18:00 Uhr auf dem Börsenplatz (?)… den gibt’s in Stuttgart eigentlich nicht, nur eine Börsenstraße. Ich nehme mal an, dass die Damen und Herren aus Berlin “vor der Börse” gemeint haben.

15. April 2010

KfW mal wieder auf “Konjunk-Tour”

Wissen ist Geld. Wer baut oder kauft oder kauft und saniert, der sollte wissen, welche staatlichen Fördermittel ihm zustehen und wie er sie beantragt. Da die Gelder nicht selbst beantragt werden können, und die Bänker, die die Anträge stellen müssen anscheinend nicht immer optimal informieren, sieht der Geldgeber – die KfW - Informationsbedarf. Die Förderbank schickt daher innerhalb eines Jahres seinen Info-Bus erneute auf Konjunk-Tour quer durch die Republik .

Quelle KfW Bilderarchiv 2010
Quelle KfW Bilderarchiv 2010

 Der Termin für Stuttgart steht fest: der Bus parkt hier am 2. Juni 2010. Genauere Infos will die KfW aber erst später ins Netz stellen.

2. Februar 2010

Durchblick für Sanierer: Online-Magazin “KfW-Chancen”

Die KfW-Bankengruppe verteilt die Gelder der staatlichen Förderprogramme “Energieeffizientes Bauen und Sanieren”. Aber mal ehrlich: Wer blickt da schon durch? Für einen Privatmenschen, der ein altes Haus gekauft hat und sich mitten in den Umbauplanungen befindet, hat das

Foto: LBS

Foto: LBS

Thema unendliche Tiefen. Außerdem kann er die Fördermittel nur über seine Hausbank beantragen. Das macht in abhängig von den kommunikativen und fachlichen Kompetenzen seines Beraters – und mit denen steht es leider nicht immer zum Besten.

Schon während der Zeit als Schwellenhaushalt informieren

Käufer und Bauherren sollten sich daher schon im Vorfeld der Kaufentscheidung,  wenn sie als so genannte Schwellenhaushalte bezeichnet werden, der zwar schon weiß, dass er kauft, sich aber noch nicht entschieden hat, was er kauft, bei der KfW regelmäßig über die Förderprogramme informieren – in Happen genossen verträgt sich die manchmal schwere Info-Kost besser, als auf einmal und unter Stress reingezogen. Durchblick verschafft das Online-Magazin der KfW-Förderbank “KfW-Chancen“, das übersichtlich, gut verständlich und mit Fallbeispielen auf das Thema hin- und mit Links auf die Homepage der Bank weiterführt. Abonnieren, locker einlesen, persönliche Fragen notieren und diese nach und nach recherchieren. Wer beim Beratungsgespräch mit dem Bänker die Programm-Nummern und die Modalitäten kennt, dem kann auch nichts vorenthalten werden – ohne dem Bänker hier Absicht zu unterstellen.

Natürlich haben auch Käufer von energieeffizienten Neubauten Anspruch auf Fördermittel. Sie werden aber im Normalfall durch den Bauträger  informiert und in der Regel kümmert der sich auch um den Antrag.