31. März 2010
Es wird Zeit. Zeit für Ruhe und Entspannung, gute Luft und ein Gläschen Wein, für deftigen Käse und knuspriges Baquette, für lange Spaziergänge und wilde Strände, für verführerische Menüs und frischen Fisch, für Schlaf und angenehme Träume, für konzentrierte Lektüre und magisches Licht, für Sturm und Regen… kurz: wir fahren mal wieder nach Penn Ar Bed. Im äußersten Zipfel der Bretagne liegt das westlichste Département Frankreichs, das Finistère. Die Bedeutung des französischen Namens meiner persönlichen Akku-Ladestation ist “Ende der Welt”, der Bretone sieht es andersherum, für ihn ist das Glas halb voll - Penn Ar Bed heißt übersetzt “Anfang der Welt”. In diesem Sinne wünsche ich schöne Ostern und bis nach den Feiertagen.

Foto Matthias Hoffmann 2008
26. März 2010
Normalerweise gehen wir davon aus, dass die monatliche Belastung durch Wohneigentum etwas höher liegt als die Nebenkosten eines vergleichbaren Mietobjekts. Zu Buche schlagen neben Zins und Tilgung Rücklagen für Reparaturen und Sondertilgungen. Die reinen Nebenkosten sind allerdings gleich. Ich habe eine Meldung des Deutschen Mieterbundes zum Anlass genommen, unsere privaten Nebenkosten exakt auszurechnen: mit 2,37 Euro/ qm liegen wir leicht über dem Betriebskostenschnitt eines deutschen Mieters von 2,19 Euro/ qm. Unsere Betriebskosten ergeben sich aus Gas, Wasser und Abwasser, Strom, Müll, Grundsteuer, Kaminfeger und Gebäudeversicherung. Für unsere 85 m²-Häuschen addieren sich diese Einzelposten auf 2.217,40 Euro im Jahr – 95 Prozent davon greifen alleine die Stadtwerke ab. Von irgendwas müssen die ja auch leben… Leider trifft vermutlich sowohl für Mieter als auch Eigentümer die Tatsache zu, dass die Nebenkosten im Laufe der Jahre ziemlich heftig gestiegen sind. Von 2007 auf 2008 um ganze 4,7 Prozent.
Vorteil des Eigentümers: Er kann zielgerichtet gegen steigende Betriebskosten vorgehen. Doch eine bessere Wärmedämmung, neue Fenster oder eine effizientere Heizung kosten Geld… und somit wären wir wieder am Anfang dieser Geschichte.
Fazit: Die Betriebskosten für Wohneigentum sind weder preiswerter noch teurer. Aber sie können durch Eigeninitiative beinflusst werden und sind – ganz wichtig – transparent. Wenn ich mir die lange Liste der Nebenkosten eines Mieters anschaue, wirds mir elend: Um seine Nebenkosten auf Euro und Cent kontrollieren zu können, müsste ihm sein Vermieter jede einzelne Rechnung für Gartenpflege, Aufzugwartung, Straßenreinigung, Gebäudereinigung, allgemeiner Strom, Hauswart, Kabelfernsehen und Sonstiges - vermutlich die wöchentliche Kiste Bier des Vermieters ;-) - offenlegen. Und welcher Vermieter tut das schon?
19. März 2010
Döffingen – Heute Vormittag wurde in Anwesenheit vom baden-württembergischen Wirtschaftsminister Ernst Pfister der Spatenstich für die neue Ortsmitte von Grafenau-Döffingen gefeiert. Für die Gemeinde war das laut BM Martin Thüringer ein großer Tag. Nach 10 Jahren können jetzt auf dem ehemaligen Druckerei-Seeger-Gelände die Pläne vom Böblinger Architekturbüro Hinrichsmeyer & Bertsch umgesetzt werden, die Baugenossenschaft Sindelfingen nimmt als Investor rund 20 Mio. Euro in die Hand. Auf der rund 50 ar Fläche werden rund um einen Marktplatz Einzelhäuser, Eigentumswohnungen und Gewerbeeinheiten entstehen – sehr moderne übrigens.
Wirtschaftminister Ernst Pfister behielt vom Bagger aus beim Spatenstich in Döffingen alle Beteiligten fest im Blick (Foto Matthias Hoffmann).
Es hat mich gewundert, dass der schöne aber recht puristische Flachdachentwurf der Böblinger den Wettbewerb gewonnen hat – mir gefiel er an der Wettbewerbsvorstellung auch am besten, aber ich hatte das Gefühl, dass vor allem die älteren Bewohner des Ortes die Satteldachvariante von Schwab-Architektur bevorzugt hätten. Aber hier wird ja schließlich für die Zukunft und nicht die Vergangenheit gebaut. Möglich wird diese gelungene Ortskernsanierung auch durch den Einsatz von Mitteln aus dem Landessanierungsprogramm – rund 1,5 Mio Euro an Steuergeldern wurden hier investiert. Die Rendite ist sehenswert. Wirtschaftsminister Pfister: „ Die eineinhalb Millionen Euro lösen ein achtfaches Investitionsvolumen aus“ Nach Baubeginn soll in einem 1. Bauabschnitt vier sollen vier Gebäude entstehen. Bezugsfertig sind die Einheiten aller Vorrausicht nach im Sommer 2012.
11. März 2010
Der Schwäbisch Haller Bauträger Röwisch Wohnbau startet mit dem Verkauf von 33 Eigentumswohnungen. Sie werden in einem Gebäude mit Aufzug und Tiefgarage in der Lyon-Sussmann-Straße in Böblingen entstehen.
Die Sussmann-Straße liegt sehr zentral in unmittelbarer Nähe zum Unteren See, Bahnhof bzw. S-Bahn und Schönbuchbahn, Busbahnhof, Einkaufsmeile “Bahnhofstraße” und Einkaufszentrum. Arzt und Apotheker sowie gastronomische und kulturelle Einrichtungen gibt es im näheren Umfeld zu Hauf – ein interessantes Projekt also für Menschen, die urbanes Wohnen bevorzugen.
Kompakt-Linie und Komfort-Linie
Selbst auf einem größeren Immobilienmarkt wie Böblingen ist es kein Papenstil, 33 Wohnungen zu vermarkten. Röwisch Wohnbau geht daher einen ungewöhnlichen Weg – jedenfalls haben ich dieses Vorgehen bisher von keinem anderen Bauträger gekannt. Fast jede der Zwei- Drei- und Vierzimmerwohnungen gibt es in zwei Größen und Ausführungen. Mit der kleineren Version - z. B. einer 2-Zimmerwohnung mit rund 48 qm – spricht der Bauträger Kapitalanleger an.
Die Komfortlinie – z. B. eine 2-Zimmerwohnung mit knapp 57 qm – ist dagegen eher etwas für Eigennutzer. Die Wohnungen sind alle barrierefrei. Jede Wohnung verfügt über eine eigene kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmetauscher – auch das kenne ich bisher von keinem anderen Bauträger. Erwerber im KfW 70 Effizienzhaus haben Anspruch auf zinsverbilligte Darlehen der KfW.
Info-Veranstaltung am Dienstag, 16.03.2010 bei der Vereinigten Volksbank AG
Als lokalen Vertriebspartner hat sich Röwisch Wohnbau die Vereinigte Volksbank AG ins Boot geholt. Zum Verkaufstart organisieren beide eine Info-Veranstaltung. Ein Röwisch-Mitarbeiter stellt am Dienstag, 16. März 2010 um 19 in den Räumen der Immobilien-Abteilung der Vereinigte Volksbank (Ebene Null, Zugang auf Höhe des VoBa-Parkplatzes) das Neubauprojekt vor. Regionaldirektor Karlheinz Pitter von der Vereinigten Volksbank präsentiert die Konditionen eines Sonderkreditsprogramms für dieses Projekt. (Alle Grafiken zum Projekt mit freundlichen Genehmigung der Röwisch Wohnbau) 
4. März 2010
Der Bankenverband nimmt sich in einer Pressemeldung einer immer wiederkehrenden Frage an. Mit ihr habe ich mich im Vorfeld der Immo-Messe Böblingen ebenfalls beschäftigt. Der Bankenverband stellt die Frage, ob kaufen günstiger als mieten sei? Ich frage mich immer, ob sich Mieter überhaupt mit dieser Frage auseinandersetzen? Denn ehrlich, es könnten eigentlich viel mehr Menschen/ Familien Wohneigentum erwerben, wenn sie sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen würden. Doch zurück zum Bankenverband. Er hat ein nettes Chart zur Veröffentlichung angehängt, dass aufzeigt, mit welch geringer monatlichen Belastung derzeit 100.000 Euro Baugeld zu finanzieren und abzubezahlen sind.

Doch zugegeben: Wohneigentum ist in Summe immer teurer als Mieten. Reparaturen, Rücklagen, Hausgeld, Steuern, Sanierungsmaßnahmen: Eigentum ist ein Riesensparschwein, dass gerne mal einen Batzen Euros in sich hinein frißt. Allerdings ist es ein liebenswürdiges Schweinchen.
Kaufinteressenten und Schwellenhaushalte sollten sich auch einmal zeitlich nach hinten orientieren. Das 30-Jahre-Chart
der Interhyp zeigt, dass Baugeld auch schon mal 11,5 Prozent gekostet hat. Damals kosteten 100.000 DM stolze 958,33 DM im Monat, mit einer 1-prozentigen Tilgung wären es 1.041,67 DM/ Monat. Eine Menge Geld für damaligen Zeiten. Aus dieser Perspektive und angesichts steigender Mieten kann es eigentlich nur eine Antwort auf die Frage des Bankenverbandes geben: Kaufen statt Mieten!
2. März 2010
Alle Jahre wieder das gleiche Procedere: Während der Vorbereitungen für die Immo-Messe in Böblingen schaffe ich es einfach nicht, regelmäßig zu bloggen. Vielleicht sollte ich in diesen Zeiten morgens einfach den Blog öffnen und dann gelegentlich einen Satz hinzufügen – so quasi ein Twitter im Blog? Ein Logwitter oder ein Bwitter oder Twit-log. Aber mal im Ernst: es gibt Zeiten, in denen es Wichtigers als das Bloggen gibt. Schließlich muss ich von meiner Schreiberei leben. Also heißt es, Prioritäten zu setzen. Morgen früh schreibe ich den Aufmacher für die Messe-Zeitung. Das bedeutet, letzte Story, dann wird nur noch die Rechnung geschrieben. Und dann versuche ich es mal mit dem Twit-Log-System….