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12. August 2009

Spatenstich im Böblinger Eisgäßle

Die Böblinger Baugesellschaft (BBG) hatte am 12. August 2009 zum Spatenstich nach Böblingen eingeladen. Das Grundstück für das 6-Familien-Stadthaus liegt in zentraler Lage zwischen der Klaffensteinstraße und dem Oberen See. Auf dem Foto steht rechter Hand der Neubau der Klaffensteinstraße 14 und linker Hand noch die alte Bebauung – google-maps is slow).  Gegen den Verkehr ist es vom 8-Familienhaus in der Klaffensteinstraße 14 geschützt. Von hier aus erfolgt auch die Zufahrt in die TG. Insgesamt entstehen hier sechs Stadtwohnungen: eine 3-Zimmerwohnung mit ca. 96 qm Wohnfläche, drei 4-Zimmerwohnungen mit je ca. 106 qm sowie zwei fünf Zimmer DG-Maisonette mit je ca. 120 qm.

Spatenstich BBG Eisgässle 12.08.2009

Das Haus wird mit Geothermie beheizt und ist ein KfW 55-Effizienzhaus - das gibt die Option zu einem verbilligten Darlehen im maximaler Höhe von 50.000 Euro. Die Bohrungen werden aufgrund des Untergrunds in Seenähe nur 60 Meter tief eingebracht (man ist vorsichtiger geworden….) . Die höheren Investitionskosten machen sich schnell bezahlt: 40 Prozent der jährlichen Heizkosten werden eingespart.

So sieht das Grundstück vom See aus - im Hintergrund die Klaffensteinstraße 14

So sieht das Grundstück vom See aus - im Hintergrund die Klaffensteinstraße 14

 Bleibt ein Wort zur Lage: ich finde sie Klasse, direkt in der City, ins Kino und in den nächsten Biergarten sind vielleicht 200 Meter Luftlinie, in die Stadtmitte ein paar Minuten länger. Einkaufen, Kindergarten, Stadtbibliothek, Ärzte, Apotheken… alles kein Problem. Aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass Eigentümer in der Innenstadtlage auch einige  Stadtfeste und deren Auswirkungen ertragen müssen – es heißt dann entweder raus auf die Straße und mitfeiern oder die Sachen gepackt und ab ins Elsass oder anderswo hin – dann aber ist jeder Euro im Eisgässle eine gute Investition – Preise liegen mir nicht vor.

Der mediterrane Blick vom Haus auf den See....

Der mediterrane Blick vom Haus auf den See....

 

 Das ist vermutlich der letzte Eintrag vor dem Urlaub – ist gerade eh und je ruhig in der Branche.

3. August 2009

KfW-Förderprogramm “Altergerechtes Umbauen”: Selbst Mieter sind förderfähig

Es gibt mal wieder preiswertes Geld vom Staat. Heute im Visier der KfW-Staatsbänker: die große Zahl der alternden Haus- und Wohnungseigentümer. Sie werden über kurz oder lang zum Problem. Denn in Zukunft werden immer mehr Menschen betreuungs- oder gar pflegebedürftig sein. Ist in diesem Fall die Wohnung oder das Haus nicht barrierefrei gebaut und die Türen zu schmal für den Rollstuhl kann das im schlimmsten Fall den Umzug ins Heim bedeuten. Das aber wünscht sich weder der alte Mensch noch der Pflegedienst oder die Angehörige. Daher soll schon heute das Wohneigentum “altersfit” gemacht werden. Dazu haben die Bänker für den Zeitraum von 01. – 31. August 2009 die Zinsen gesenkt: im Förderprogram “Altergerechtes Umbauen” kostet das Baugeld schlappe 1,21 Prozent effektiv p.a.  Insgesamt stehen 800.000.00 Euro zur Verfügung, Maximalbetrag pro Wohnungseinheit sind 50.000 Euro. Gefördert werden  z. B. der Einbau von Aufzügen, die Überbrückung von Treppenstufen, die Anpassung von Bad oder Küche oder auch die Schaffung von Gemeinschaftsräumen. Anträge müssen wie immer vor den Maßnahmen gestellt werden, online geht aber nichts, Ansprechpartner sind die Banken und Sparkassen. Angesprochen sollten sich alle die Eigentümer fühlen, die in ihrer Immobilie alt werden wollen – das gilt auch für heute junge Menschen, auch die können Umbaugelder beantragen, selbst Mieter sind nach Rücksprache mit ihrem Vermieter förderfähig.