29. September 2008
Mit einem vor allem für junge Familien interessanten Wohnbauprojekt wurde am Samstag, den 28.09.2008 in Herrenberg begonnen. Die Bouwfond Rhein-Neckar GmbH zeichnet für das kleine Ensemble von acht Einfamilienhäusern und sechs Reihenhäuser im Alzental an der Ecke Schiller-/ Goethestraße verantwortlich. Bouwfonds gehört zur niederländischen Rabobank Groep – da steckt also ein richtig großes Unternehmen und eine eigene Hypothekenbank dahinter. Das unter dem Namen “Domizil Schiller” vermarktete Wohnbauprojekt vereint eine gute und relativ ruhige Lage am Rand der Innenstadt mit einem gewachsenen urbanen Umfeld. D. h., für die Kids gibt es einen Spielplatz und einen Kiga, alle Schulen bis zum Gymnasium (Herrenberg hat glaube ich sogar 2 davon, das Schickhardt hatte zum meiner Zeit Anfang der 80er Jahre einen guten Ruf….); für die Mutter gibt es kurze Wege für Erledigungen und somit die Option auf mehr (Frei-)Zeit und für den Vater eine gute Verkehrsanbindung an die A 81 Stuttgart-Singen, die S 1 Herrenberg-Plochingen und die Ammerbuchbahn nach Tübingen (ich habe die klassische Rollenverteilerung jetzt einfach mal vorausgesetzt). Die Häuser können im jetzigen Stadium wohl noch recht individuell geplant werden und sie verfügen über eine Solaranlage zur Erwärmung des Brauchwassers. Nach Aussagen des Vermarkters Bahr Immobilien Service (http://www.baerbel-bahr.de/) sind im Moment schon 50 Prozent der Häuser verkauft – fertig sind die Häuser im Sommer nächsten Jahres.
24. September 2008
Leider habe ich weder am Samstag noch am Sonntag (21. + 22.09.08) die Zeit gefunden, nach Herrenberg zu Fahren und das 2. ImmobilienForum der Gäu Neckar Immobilien GmbH zu besuchen. Wir hatten für die Veranstaltung eine Doppelseite im Wochenblatt veröffentlicht und ich hatte dazu den Text geschrieben. Der Veranstalter ist die Immobilientochter der Volksbank Herrenberg-Rottenburg eG (http://www.gaeu-neckar-immobilien.de). Sie makelt Wohn- und Gewerbeimmobilien von Deckenpfronn im Norden (da hört der Kreis Böblingen auf) bis nach Hirrlingen (muss ich passen, war ich noch nie…) im Süden.
(Grafik Gäu Neckar Immobilien GmbH, Herrenberg) Das ImmobilienForum hatte im vergangenen Jahr Prämiere. Es ist die einzige Fachmesse für Wohnimmobilien in Herrenberg, bleibt aber leider ziemlich klein: es gibt ganz einfach nur sehr wenig Bauträger in Herrenberg und der Markt gestaltet sich relativ schwierig. 10 Aussteller präsentierten Neubauten und Bestandsimmobilien sowie ihr Dienstleistungsangebot in den Räumen der Herrenberger Hauptstelle der Volksbank. Auf Nachfrage war nicht klar, ob es nochmals eine Messe im kommenden Jahr geben wird. Ein wenig problematisch scheint mir die Terminwahl zu sein: immerhin ist 14 Tage später die Herrenberger Leistungsschau, bei der sich sicherlich auch viele Unternehmen präsentieren wollen. Dennoch ist das ImmobilienForum die einzige ImmoMesse im Gäu, auf der sich Bauherren und Kaufinteressenten und solche die es werden wollen umfassend und bequem über das Marktangebot informieren können. Ich hoffe stark, dass es das ImmobilienForum auch in seiner Dritten Auflage wieder geben wird und sage schon heute meine Hilfe bei der Werbung zu… Elfi Schenker von der Sindelfinger Zeitung war fleißiger als ich und hat dem ImmobilienForum einen Besuch abgestattet und hat mir freundlicher Weise ein Foto der Veranstaltung zur Verfügung gestellt.
23. September 2008
In der Immobilienbranche dauert alles ein wenig länger: das liegt an den langen Lebenszyklen der Wohnbauprojekte. Was heute gebaut wird, wurde vor vier Jahren entwickelt, geplant, verworfen, verändert und erneut geplant. Selbst die Realisation – also der Bau – dauert trotz optimierter Abläufe gut ein Jahr. Es ist also nicht verwunderlich, dass die Bauträgergesellschaften im Kreis Böblingen (das sind Unternehmen, die auf eigenen Grundstücken und eigenes Risiko Wohn- oder Gewerbeimmobilien bauen und somit der einzige Vertragspartner der Käufer sind) kaum Wohnungen anbieten, deren Energieverbrauch unter der gesetzlichen ENEV-Norm liegt. Dies hat aber noch einen anderen Grund: das liebe Geld! Moderne Heiztechniken, der Einsatz umweltschonender erneuerbaren Energien und die dazu notwendige Wärmedämmung treiben die Preise weiter. Unternehmen, die eine soziale Verantwortung tragen und auf den Preis schauen müssen, geraten daher etwas ins Hintertreffen - so z.B. die Böblinger Baugesellschaft mbH, die verpflichtet ist, preiswerten Wohnraum anzubieten. In abgeschächter Form gilt das auch für das Siedlungswerk, obwohl die Stuttgarter eine Tochter mit Namen ImmoTherm haben. Sie ist plant und betreibt Wärmekonzepte für ganze Wohnbausiedlungen so z. B. im Holzgerlinger “Hülben”.
KfW-60 und KfW-40-Immobilien werden zum Standard
Doch es gibt einen Markt bzw. Käufer für Wohnungen, die gewisse Energiestandards erfüllen. Auch wenn sie in der Anschaffung teurer sind, setzen viele Käufer auf moderne Heizsysteme und eine Top-Wärmedämmung. Sie sind sich sicher, dass
sich die höheren Anschaffungskosten schnell amortisieren werden (heute ist der Ölpreis schon wieder auf 107 US $ gesteigen)
die Immobilie in ihrem Wert steigen wird. Wer einen Energieausweis vorlegen kann, der beweist, dass die Nebenkosten minimal sind, kann seine Wohnung in Zukunft sicherlich gut verkaufen.
Zudem bekommen die Käufer über die KfW-Förderbank langfristige und zinsgünstige Darlehen, wenn sie sich eine KfW-60 oder KfW-40-Wohnung kaufen.
Jetzt ist Bewegung in den Markt gekommmen: Eble Wohnbau http://www.eble-wohnbau.de/ setzt am Rand der Sindelfinger Innenstadt mit einem KfW-40 Haus für 11 Familien neue Maßstäbe.
MMB-Wohnbau aus Böblingen http://www.mmb-gbr.de/ kämpft in Dagersheim noch mit Kröten und Fledermäusen, ist aber mit seinem “Erdwärme-Park Felsengarten” auf dem richtigen Weg. Jeder Reihenhaus-Eigentümer hat hier seinen eigenen Anschluss an die Erdwärme. Manche Bauträger rüsten auch nach und bauen in vormals konventionell geplante Häuser nachträglich Luft-Wärme-Pumpen ein – hier sollten Käufer allerdings einen kritischen Blick auf die zu erwartenden Stromkosten werfen. Der Nebringer Bauträger Klaus Bross baut z. B. in eines seiner Musterhäuser in Herrenberg-Oberjesingen eine Holzpellettheizung ein http://www.immobilien-bross.de/. Die Wohnstätten Sindelfingen http://www.wohnstaetten-sindelfingen.de/ gehen als Großunternehmen die Sache etwas gemächlicher an. Sie verbaut in ihrem neuesten Wohnbauprojekt an der Darmsheimer Karlstraße Solaranlagen – auch das erfüllt die KfW-60-Norm.
Schuster Haus und Bouwfonds – der eine ein Gärtringer Bauträger http://www.schusterhausgmbh.de/, das andere der Projektentwickler der niederländischen Rentenkasse http://www.bouwfonds-immobilien.de/ - setzen in der Gärtringer Reinhardstraße bzw. im Herrenberger Alzental ebenfalls auf modernste Heiz-und Dämmsysteme. Beide bieten variable System, je nach Bedürfnis des Bauherren – beide Projekte werden vom Immobilien Service Bärbel Bahr vertrieben http://www.baerbel-bahr.de/. Jetter Wohnbau ist ein Familienunternehmen aus Dornstetten http://www.jetter-gmbh.de/ kurz vor Freudenstatt. Auch GF Karl Heinz Jetter setzt in seinem neuesten Gewerbe-und Wohngebäude “Am Schlossplatz” in der Mötzinger Ortsmitte http://www.amschlossplatz.de/ auf höhere Energiestandards – dennoch bleibt er mit seinen Preisen unter der 2.000 Euro-Marke für den qm… Man sieht, es tut sich etwas auf dem Markt. Käufer sollten sich unbedingt umschauen und gut rechnen. Bauherren sind da besser dran, fast alle Massivbauer, Fertighausanbieter oder Projektentwickler bieten heute Energiesparpakete für jeden Bedarf und Anspruch an.
18. September 2008
Das Siedlungswerk gehört zu den großen der Immobilienbranchen im Land. Entsprechend sind die Zahlen, die beim Sommerfest
anlässlich des 10. Bauabschnitts auf der Diezenhalde 4.2 vorlegt wurden.
Die Diezenhalde 4.2 ist der letzte Abschnitt eines ehemals großen Baugebietes – danach ist Schluss auf dem Wiesen- und Baum-Ackergelände im Süden der Stadt Böblingen. Von 1,2 Hektar Fläche des letzen Stückes 4.2 hat das Siedlungswerk 15 Prozent bebaut. In den Planungen für die Diezenhalde 4.2 war die Rede von 500 Wohneinheiten – das Siedlungswerk hat hier in den vergangenen vier Jahren 100 Wohnungen und Häuser gebaut – das Unternehmen zeichnete also für 20 Prozent des gesamten Bauvolumens verantwortlich.
Interessant vor allem für Familien
Gestern war Sommerfest (bei windigen 13° Celsius eine eher herbstliche Angelegenheit) und Spatenstich
zugleich. Vor allem für Familien – auf der Diezenhalde 4.2 wimmelt nur so von Kindern – sind die 14 Eigentumswohnungen mit 2 – 4-Zimmern und 56 bis 129 qm Wohnfläche interessant. Die Aufteilung des gesamten Baugebietes in Wohnhöfe mit viel Grün dazwischen sollten sich kaufinteressierte Familien unbedingt anschauen. Wir haben uns gestern überlegt, dass gerade einmal vier Jahre vergangen sind, seit wir hier oben beim ersten Spatenstich waren.
Hier gibt es sogar einen Wochenmarkt
Heute haben sich die zwischen den Wohnhöfen belassenen Obstwiesen, die Hecken und die Gärten zu einer grünen Einheit verbunden: sieht wirklich nicht nach einem klassischen Neubaugebiet aus. Zudem gibt es überall Spielplätze und eine funktionierende Infrastruktur. Schließlich wird die Diezenhalde schon seit den 80er Jahren bebaut und verfügt über ein Einkaufszentrum (was hier wer verkauft weiß ich nicht) und einen Wochenmarkt, Kigas, Schulen, sogar ein Gymnasium gibt es hier oben. Über die Qualität der Verkehrsanbindung an den ÖVNP kann ich nichts sagen, allerdings fährt ca. alle 15 Minuten die Linie 701 in weniger als 10 Minuten hinunter zum Böblinger ZOB. Unterhalb der Diezenhalde hält die Schönbuch-Bahn und mit dem Auto hat man verschiedene Alternativen.
Wer sich für eine der Wohnungen des Siedlungswerks im Maria-Sybilla-Merian-Hof interessiert, findet detaillierte Informationen unter www.siedlungswerk.de
17. September 2008
habe gerade einen Artikel verfasst. Er handelte davon, dass das Bundesumweltministerium eine neue Broschüre herausgegeben hat. Sie informiert über Fördergelder am Bau – vor allem für Menschen, die ihren Altbau sanieren wollen oder ihren Neubau energieeffizient planen, ist sie von Interesse Sie kann kostenlos beim BMU angefordert werden oder unter http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/36207/ heruntergeladen werden (ein wenig mehr als 700 Kb) Beim Versuch, den Titel dieser Broschüre als Bild zu laden, hat sich der vorherige Artikel verabschiedet. Daher jetzt ohne das Minibild. In einer Stunde bin ich beim Siedlungswerk zum Spatenstich in Böblingen auf der Diezenhalde eingeladen - über dieses neue Wohnbauprojekt berichte ich morgen - hier doch noch das Titelbild der Broschüre
(no risk, no fun….)
16. September 2008
Gleich die erste Woche war hammerhart: 10 Termine quer durch den Landkreis Böblingen galt es von Dienstag bis Freitag zu bewältigen. Viele davon dienten der Vorbereitung unseres Sonderthemas “Energieeffiziente Eigenheime”, das am 18.09.2008 erscheinen wird – die Resonanz darauf ist im Übrigen sehr positiv. Zwei Termine dagegen waren anderer Natur: der Festakt der Böblinger Baugesellschaft anlässlich ihre 40-jährigen Bestehens (Foto Hämmerle/ BBG) und die Immo-Messe “Eigentum + Wohnen” in der Stuttgarter Schleyerhalle. Das Fest der BBG war eine schöne und runde Sache. Naturgemäß wurden viele doch die zeitliche Aufteilung war clever gelöst: nach dem Empfang und einer Führung durch die aktuelleGleich die erste Woche war hammerhart: 10 Termine quer durch den Landkreis Böblingen galt es von Dienstag bis Freitag zu bewältigen. Viele davon galten der Vorbereitung unseres Sonderthemas “Energieeffiziente Eigenheime”, das am 18.09.2008 erscheinen wird – die Resonanz darauf ist im Übrigen sehr positiv. Zwei Termine dagegen waren anderer Natur: der Festakt der Böblinger Baugesellschaft anlässlich ihre 40-jährigen Bestehens
(Foto Hämmerle/ BBG) und die Immo-Messe “Eigentum + Wohnen” in der Stuttgarter Schleyerhalle. Das Fest der BBG war eine schöne und runde Sache. Naturgemäß wurden viele Chagall-Austellung (nicht so mein Ding, nicht die Führung, die fand ich gut, sondern seine Bilder) wechselten sich Redner und die Gänge des Abendessens ab – so wurde es nicht zu zäh, niemand fiel vor Hunger vom Stecken und das kalte Bier kam lecker. Verteilt wurde hier auch die Jubiläumsbroschüre der BBG, zu der ich die Texte geschrieben habe – leider habe ich vergessen, mir ein Exemplar mitzunehmen, muss ich das nächste Mal dran denken. Sicher ist aber eines: die Böblinger Baugesellschaft ist auch nach 40 Jahren gut aufgestellt, auch wenn sie als verlängerter baupolitischer Arm der Gemeinderäte der Stadt Böblingen und der Gemeinde Schönaich immer mal wieder Wohnbauprojekte realisieren muss, die jenseits aller Profitabilität stehen. Das aber soll und muss aus meiner Sicht auch die Aufgabe eines kommunalen Wohnbauunternehmens sein. Wenn eine hässliche Baulücke das Stadtbild stört, dann sollen städtische Unternehmen diese füllen. Auch wenn die Rendite auf der Strecke bleiben sollte. Gleiches gilt im Übrigen für den Mietwohnungsbau. Aber auch da braucht sich das Böblinger Unternehnmen nicht zu verstecken, allein im vergangenen Jahr hat es zwei Mietprojekte abgeschlossen – die beiden einzigen, die mir im Großraum BB bekannt sind.
8. September 2008
Nach einer lustigen Reise durchs regnerisch-stürmische Schottland
(Foto Michaela Augenstein) sind wir wieder gesund und munter in Sindelfingen angekommen – der katastrophalen Flutwelle des vergangenen Wochenendes in Morpeth nördlich von Newcastle sind wir aber glücklicherweise entgangen (z.B. http://news.bbc.co.uk/1/hi/england/7601742.stm). Erholt und frisch motiviert geht es heute wieder ans Werk – schauen wir mal, wie wir vorankommen.
Einige Termine liegen schon an:
Am Donnerstag, den 11.09. feiert die Böblinger Baugesellschaft mbH in der Kongresshalle Böblingen ihr 40-jähriges Firmenjubiläum.
Das Siedlungswerk gemeinnützige Gesellschaft für Wohnungs- und Städtebau GmbH lädt anlässlich des 10.(!) Bauabschnitts auf der Diezenhalde 4.2 zu einem Sommerfest mit Spatenstich in den Maria-Sybilla-Merian-Hof ein. Entstehen werden 14 Eigentumswohnungen Das Stuttgarter Unternehmen (http://www.siedlungswerk.de/), das zu großen Teil der Diözese Rottenburg gehört, bedient vor allem junge Familien mit solidem Wohnraum in Neubaugebieten in ganz Baden-Württemberg. Seit seiner Gründung im Jahre 1948 (das erste Projekt steht noch heute am Goldberg in Sindelfingen) hat das Siedlungswerk 26.650 Wohnungen und Häuser gebaut. Heute verwaltet das Unternehmen über 23.000 Wohnungen. Eine Besonderheit ist das Erbbaurecht, das das Siedlungswerk bei vielen seinen Objekten als Kaufoption anbietet.
Vom 12. bis 14.09.2008 trifft sich die Branche auf der Wohnimmobilien-Messe „Eigentum & Wohnen“ in der Stuttgarter Schleyer-Halle (http://www.eigentum-wohnen.de/). Für mich und meine Kollegin von der Sindelfinger Zeitung ist der erste Tag der Veranstaltung immer ein Pflichttermin – hier trifft sich die Branche und tauscht sich aus. Der Kundenandrang hält sich am Freitagmorgen immer in Grenzen, so dass Zeit für einen Blick über den Tellerrand hinaus möglich ist.
Ich werde über die einzelnen Veranstaltungen separat berichten. Jetzt aber erst einmal ran an die Buletten, muss mein neu eingerichtetes E-Mail-Konto zum Laufen bringen….