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26. März 2011

Immo-Messe öffnet ihre Tore

Heute Vormittag um 9.30 Uhr war es wieder so weit: die 13. Immo-Messe in der Böblinger Kongresshalle wurde mit einem kleinen, offiziellen Akt eröffnet. Der Chefredakteur der Sindelfinger Zeitung, Hans-Jörg Zürn und der Böblinger OB Wolfgang Lützner wiesen in ihren Eröffnungsreden auf die Bedeutung der Messe im Speziellen und der Wohnimmobilie im Allgemeinen hin. Ich wünsche allen Messeteilnehmern und Besuchern zwei interessante Tage – morgen Nachmittag sammle ich Stimmen der Aussteller über den Verlauf der Messe und übermorgen können Sie diese teilweise hier lesen.

Hoffen alle auf viel Interesse an der Messe: der Böblinger OB Wolfgang Lützer, szbz-Chefredakteur Hans-Jörg Zürn, Hans Heinzmann, Geschäftsführer der Böblinger Baugesellschaft, Carsten Claus, Vorstandsvorsitzender der KSK BB, Peter Röhm, Aufsichtsrat der Baugenossenschaft Sindelfingen eG und Dr. Detlef Schmidt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KSK BB. (Foto Matthias Hoffmann 2011)

Hoffen alle auf viel Interesse an der Messe: der Böblinger OB Wolfgang Lützner, szbz-Chefredakteur Hans-Jörg Zürn, Hans Heinzmann, Geschäftsführer der Böblinger Baugesellschaft, Carsten Claus, Vorstandsvorsitzender der KSK BB, Peter Röhm, Aufsichtsrat der Baugenossenschaft Sindelfingen eG und Dr. Detlef Schmidt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KSK BB. (Foto Matthias Hoffmann 2011)

16. März 2011

Vernissage im Treppenhaus der BBG

 Die Böblinger Baugesellschaft GmbH hatte am 15. März 2011 zu einer Vernissage eingeladen. Das Treppenhaus des kommunalen Wohnbauunternehmens wurde erneut zur öffentlichen Galerie. Bis Ende Juli 2011 werden Collagen und Malereien in Acryl der Steinenbronner Hobbymalerin Jutta Leonhardt gezeigt.

 Mit der Vernissage am 15.03.2011 setzte die Böblinger Baugesellschaft ihre Tradition fort, heimischen Hobbykünstlerinnen und –künstlern die Möglichkeit zu geben, ihre Arbeiten in einem außergewöhnlichen Umfeld zu präsentieren. Zahlreiche Gäste und Kunstliebhaber waren gekommen, um sich im denkmalgeschützten BBG-Gebäude am Marktplatz 31 auf dem Böblinger Schlossberg die Werke von Jutta Leonhardt anzuschauen. In ihren Acrylbildern verarbeitet die Hobby-Malerin grafische Elemente wie Schriften in Großbuchstaben, ihre Collagen entstehen aus Naturstoffen wie Rinden, Flechten, Treibholz oder Rosenblüten. Jutta Leonhardt arbeitet sowohl figürlich als auch abstrakt. Die Bilder der Steinbronnerin bleiben bis Mitte Juli 2011 hängen. Sie können während der normalen Öffnungszeiten der BBG angeschaut werden.

Kunst macht sichtbar glücklich: Jutta Leonhardt und BBG Geschäftsführer Hans Heinzmann freuen sich über eine gut besuchte Vernissage. (Foto Elfi Schenker)

Kunst macht sichtbar glücklich: Jutta Leonhardt und BBG Geschäftsführer Hans Heinzmann freuen sich über eine gut besuchte Vernissage. (Foto Elfi Schenker)

28. Februar 2011

Forderung nach mehr Energieeffizienz im Bestand und Neubau

Der Immobilien Service Bärbel Bahr hatte am Freitag, den 25.02.2011 zum „Wissensforum 2011 – Städtebau und Energie“ in den Erlebnispark „Sensapolis“ geladen. Mit ihrer Themenwahl sprachen die drei Referenten Entscheider an, die beruflich oder ehrenamtlich kommunale Verantwortung tragen. Bürgermeister und Gemeinderäte aus verschiedenen Gemeinden im Landkreis Böblingen nutzten die Vorträge, um sich

Wo sonst die Kinder toben, gab es Anregung und Aufforderung zum weitsichtigen Umgang mit den (noch) vorhandenen Energiereserven. (Foto Matthias Hoffmann 2011)

Wo sonst die Kinder toben, gab es Anregung und Aufforderung zum weitsichtigen Umgang mit den (noch) vorhandenen Energiereserven. (Foto Matthias Hoffmann 2011)

über Einsparpotentiale sowohl im Bestand wie auch im Neubaubereich zu informieren. Sven Edmunds von renoplan – Institut für Immobiliensanierung verdeutliche in seinem Referat, dass die größten Kosten einer gemeindeeigenen Immobilie wie etwa eine Schule nicht bei ihrer Herstellung sondern bei ihrem Betrieb entstehen. Erforderlich sei eine Ist-Analyse der gemeindeeigenen Bestände. Die immensen Nebenkosten älterer Bauten, so Edmunds, ließen sich durch überschaubare Investitionen spürbar senken.

  Erst dämmen – dann heizen

 Einen Überblick der aktuellen Energiestandards nach EnEV 2009 bot der Architekt Otmar Hirschfeld. Der Geschäftsführer der Ulmer Planungs- und Wohnbaugesellschaft „Casa Nova“ erklärte den Unterschied zwischen KfW-Effizienzhaus, Passivhaus. Die Frage, ob Gemeinden Energiestandards in Neubaugebiete vorschreiben sollen, beantwortete er mit einem deutlichen Ja. Sein Unternehmen sei schon heute n der Lage, auch Geschosswohnungsbau im Passivhausstandard zu realisieren. Auch der dritte Referent, Dr.-Ing. Peter Hettenbach, Leiter des „ibb – Institut Innovatives Bauen“ in Schwetzingen, schlug in die gleich Kerbe: „Wir können nicht energieeffizient genug bauen!“ Zudem müssten die Gemeinden bei der Energiegewinnung neue Wege gehen. Als Bespiel nannte er das österreichische Güssing. Der 3.000 Seelen-Ort an der ungarischen Grenze erzeuge heute durch nachwachsende Rohstoffe mehr Energie, als der Ort selbst verbrauche. Durch die Einspeisung ins Netz stünden der Gemeinde rund 13. Mio. Euro Gewinn pro Jahr zur Verfügung, so Dr. Hettenbach und zudem seinen noch zahlreiche Arbeitsplätze entstanden.

24. Februar 2011

Wissensforum 2011 im Sensapolis

Der Immobilien Service Bärbel Bahr hat morgen Abend zu einer Veranstaltung eingeladen: auf dem Wissensforum 2011 – Städtebau & Energie werden im Böblinger Erlebnispark Sensapolis drei Vorträge gehalten.

  1. Sven Edmunds vom Institut Renoplan fragt sich: Sind die Gemeindeimmobilien noch zu retten? Es geht um die energetische Sanierung von Gemeindeeigentum.
  2. Otmar Hirsch, Geschäftsführer von Casa Nova , gibt in seinem Vortrag Anworten auf die Frage, ob Wohngebiete als reine Passivhaus-Siedlungen Sinn machen würden?
  3. sieht Prof. Hettenbach vom iib in Doppik eine neue Chance – Doppik ist das neue Rechnungswesen der öffentlichen Verwaltung.

Ich bin gespannt, wie viele Besucher sich von der Themenwahl angezogen fühlen werden und wie die Vorträge mit ihren doch sehr speziellen Inhalten beim Volk angkommen – immerhin ist es Freitagabend.

8. November 2010

Neugierig auf ein Passivhaus?

Ich bin vor ein paar Jahren in den Genuß gekommen, mir in aller Ruhe ein bewohntes Passivhaus von Kohler & Nickel - sie planen und bauen Baumeister-Häuser - anzuschauen. Am kommenden Wochenende hat jederfrau/ mann beim “Tag des Passivhauses” die Möglichkeit, sich mit dem Architekten ein Passivhaus anzuschauen. Ich habe dort mal für den Sonntag, den 14.11.2010 in der Postleitzahlenregion “71″ recherchiert: das zu besichtigende Passivhaus steht in der Gartenstraße 17/1 in Herrernberg-Affstätt, die Bauherrschaft öffnet ihr Haus von   14.00 bis 16.00 Uhr nach Voranmeldung und empfängt Besucher nur, wenn diese verständlicher Weise vorher ihre Schuhe ausziehen. Die Voranmeldung erfolgt über das Architekturbüro Wamsler. Interessenten, die am Sonntag keine Zeit haben, können in der Datenbank von “Tag des Passivhauses” ein Haus rechcherieren, das am Freitag oder Samstag geöffnet ist und es an einem dieser beiden Tage besichtigen – ich finde, es lohnt sich.

6. Oktober 2010

Hausmesse bei der Kommunalen Wohnbau Ehningen GmbH

Terminkalender zücken, Outlook anschmeissen, Modzilla booten: Kaufinteressenten, die Wohneigentum entlag der S-Bahnlinie S 1 – die fährt von Kirchheim/ Teck nach Herrenberg und ist mit 71 km die längste im Großraum Stuttgart – suchen, sollten sich am Sonntag, den 17. Oktober 2010 von 13.00 bis 17.00 Uhr Zeit nehmen. Die KWE (Ehningen, Königsstraße 29/1)  lädt an diesem Termin zu ihrer 2. Hausmesse in diesem Jahr ein. Präsentiert wird eine großes Spektrum aktueller Wohnbauprojekte in Ehningen, Gärtringen, Rohrau und Deckenpfronn. Das Angebot reicht von der Eigentumswohnung bis zum freistehenden Einfamilienhaus. Die KWE ist im Übrigen das kommunale Wohnbauunternehmen der Gemeinde Ehningen und ist auf den Bau von Wohneigentum entlang der Entwicklungsachse  A 81/ S 1 zwischen Ehningen und Herrenberg spezialisiert.

4. Mai 2010

KfW-Bus steht am 2. Juni 2010 vor der Börse in Stuttgart

So schön steht der KfW-Bus in Stuttgart bestimmt nicht. Wer bauen oder sanierren will, sollte sich dennoch die Zeit nehmen, um sich zu informieren. (Foto Bildarchiv KfW)

So schön wie hier in Potsdamm steht der KfW-Bus in Stuttgart bestimmt nicht. Wer bauen oder sanierren will, sollte sich dennoch die Zeit nehmen, um sich zu informieren. (Foto Bildarchiv KfW)

Da die Förderprogramme der KfW-Bankengruppe für Bauherren und Sanierer immer komplexer werden, ist gut bedient, wer sich persönlich beraten lässt. Der Bus, der auf “Konjunktur-auf-Tour” quer durch Deutschland unterwegs ist, steht am 2. Juni 2010 von 10:00 bis 18:00 Uhr auf dem Börsenplatz (?)… den gibt’s in Stuttgart eigentlich nicht, nur eine Börsenstraße. Ich nehme mal an, dass die Damen und Herren aus Berlin “vor der Börse” gemeint haben.

29. April 2010

Messebesucher wünschen Einfamilien- und Doppelhäuser

Der kommunale  Bauträger KWE Kommunale Wohnbau Ehningen GmbH hatte vergangenen Sonntag (25. April 2010) zu seiner jährlich zweimal stattfindenden Hausmesse eingeladen. Nach Angaben von Vertriebsleiterin Carolinda DiLaudo standen zwei Haustypen im Fokus der Messebesucher. Zum einen das freistehende Einfamilienhaus und zum anderen große Doppelhaushälften – beides kann die KWE entlang der S-Bahnline 1 (Stuttgart – Herrenberg) bieten. Aktuelle Wohnbauprojekte des Unternehmens entstehen im Ehninger “Bühl”, im Baugebiet ”Kayertäle” in Gärtringen sowie in der “Lüsse” in Deckenpfronn

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 - hier wirds schon etwas ländlicher, doch mit dem Auto sind aus der schön gelegenen Heckengäu-Gemeinde nur ein paar Minuten zum S-Bahnhof in Gärtringen – ich habe schon viele Sindelfinger kennengelernt, die der Kinder wegen da rausgezogen sind – kann ich irgendwie nachvollziehen.

Fachkundige Beratung ist beim Hauskauf die halbe Rate - Besucher und Immobilien-Expertin DiLaudo im Gespräch (Foto Elfi Schenker)

Fachkundige Beratung ist beim Hauskauf die halbe Rate - Besucher und Immobilien-Expertin DiLaudo im Gespräch (Foto Elfi Schenker)

10. Dezember 2009

Neubau solls richten

Nach einer Phase der, sagen wir mal “intensiven Arbeit”, hier einige News aus der lokalen Immobilienbranche:

Die Böblinger Baugesellschaft (BBG) hat im Hans-Watzlik-Weg eine neue Musterwohnung eingerichtet. Diese hat zwei Ziele: 1. sollen sich Kaufinteressenten ein besseres Bild von den Wohnungen in dem mit Erdwärme beheizten Neubau der kommunalen Wohnbautochter der Stadt Böblingen machen können und 2. dient die Musterwohnung auch als Veranstaltungsort für Vorträge über das Projekt – Infos über Termine und Themen gibt es bei der BBG.

Der Herrenberger Bauträger Bischoff Wohnbau hat in der Altinger Straße in Böblingen im Oktober 2009 mit dem Verkauf von acht Wohnungen begonnen. Ich habe einen kleinen Artikel darüber im Wochenblatt für ihn geschrieben und zwei Wochen später hatte er nach eigenen Angaben sechs Wohnungen verkauft – für Käufer vor allem höchst interessant ist die herausragende Lage des Projekts in der Nähe der Böblinger Therme: die S-Bahn ist bequem zu Fuß oder Rad in wenigen Minuten zu erreichen, die nächste Autobahnauffahrt liegt ums Eck und auch die sonstigen Standortfaktoren stimmen – ob noch was frei ist, weiß ich im Moment nicht, habe Herrn Bischoff seit dem letzten Termin nicht mehr gesehen. Im Internet steht aber etwas von einer 2-Zimmerwohnung – bitte selbst nachschauen!

Mehr Sonne geht nicht! Sagt jedenfalls KWE Geschäftsführer Rainer Ganske zum neuesten Wohnbauprojekt des kommunalen Wohnbauunternehmens aus Ehningen. Mitte November 2009 hat der Verkauf für drei Häuser mit je sechs Wohnungen in der Gärtringer Goethestraße begonnen. Die Lage ist Top, ruhig aber dennoch zentral und die Ausstattungsmerkmale KWE-typisch. Die Wohnungen bieten zwischen ca. 78 und ca. 142 qm Wohnfläche. Mit dem Bau soll nach der Frostperiode begonnen werden.

Heute Morgen findet um 11 Uhr die Immobilien Pressekonferenz der Kreissparkasse Böblingen statt. Bin einmal gespannt, welche Zahlen die Herren für 2009 vorlegen. Da passt die Pressemeldung der LBS von gestern dazu:  die Baugenehmigungen für das 4. Quartal 2009 sein 2-stellig gewachsen.

Grafik 2 LBS 10.12.2009

 Da aber die meisten Käufer den preiswerten Bestand bevorzugen, und die Neubauzahlen den eigentlichen Bedarf schon seit Jahren unterdecken, ist ein Preisschub bei den Bestandsimmobilien zu befürchten. Der Neubau soll daher verstärkt werden um den Druck aus der Nachfrage nehmen. Wie wenig wir hier im Großraum Böblingen in diesem Sinne gegensteuern können, weil wir kein Bauland mehr haben, zeigt der Umstand, dass unser “Bau-Atlas”, im dem wir in den vergangenen 6 Jahren alle Baugebiete im Landkreis gelistet haben, in 2009 nicht mehr in der alten Form erscheinen konnte: ich hätte nichts zum Schreiben gehabt! Die paar Grundstücke in den Händen der Kommunen lohnen den Aufwand nicht. Wenn überhaupt, dann werden nur noch kleine und kleinste Baugebiete in den ländlichen Kommunen ausgewiesen, die aufgrund des innerörtlichen Siedlungsdruck aber meisten über drei Ecken schon im Vorfeld vermarktet sind.

Arbeiter beim Daimler werden bis 2020 verbeamtet! Etwas lästerlich aber fast wahr: allerdings war die Ankündigung des Vorstands und der IG Metall von gestern, dass die Arbeitsplätze im “Kaufhaus Stern” (unsere lokale Bezeichnung für das größte Daimlerwerk, wo man schon immer alles kaufen konnte, vom Haschisch bis zur Hausmacher-Leberwurst) bis 2020 mit einer Arbeitsplatz-Garantie ausgestattet würden. Diese Entscheidung, deren vertragliche Einzelheiten aber noch abzuwarten sind, wird den Kaufinteressenten die für den Immobilienkauf wichtige psychologische Sicherheit geben und dem regionalen Immobilienmarkt sicherlich neue Impulse geben.

17. November 2009

Die nächsten Dinos sind wir!

BBG zum Zweiten: die Böblinger Baugesellschaft hatte ebenfalls am 16.11.2009 zu einem weiteren Termin eingeladen: Dr. Franz Alt, ehemaliger Leiter der Report-Redaktion in Baden-Baden, hielt in der Turnhalle der Böblinger Walddorfschule einen Vortrag. Dort, wo normalerweise gute behütetet Bürgerkinder einen auf Eurythmie machen, zog das Reporterurgestein aufs Heftigste über die Menschheit bzw. deren Umgang mit der Energie her. Hintergrund des Vortrages ist der Bau der Häuser im Hans-Watzlik-Weg gegenüber der Walddorfschule. Die BBG übernimmt hier eine Vorreiterrolle in der Stadt beim Einsatz von Geothermie.

Alt BBG 16.11.2009 (Foto Matthias Hoffmann)

Letztendlich hat Herr Alt aber nichts Neues gesagt: wer die Augen aufmacht, weiß schon lange, dass es mit der Menschheit (und nicht mit der Erde, wie Herr Alt meinte) bergab gehen wird. Der Planet wird sich im Laufe seines Bestehens vom Übel der Menschheit erholen. Aber die wenigen Menschen, die diese Geschichte überleben werden, sollten keine schöne Zeiten erwarten. Lesetipp: Die Straße vom alten McCarthy, der weiß seit 20 Jahren, wo der Frosch die Locken hat. Da nutzen Herrn Alt auch seine schönen Bilder vom Eskimo-Kuss mit dem Dalai Lama nichts.