27. Januar 2010
Zwei Gebäude mit insgesamt 24 Wohnungen entstehen unter dem Verkaufsnamen “Am Sommerhofenpark” in Sindelfingen.
Die Maulbronner Straße ist eigentlich eine ganz gute Lage aus den 50er Jahren. Damals entstanden hier über 100 Reihenhäuser – im Sindelfinger Jargon “querliegende Daimlerregale”, also preiswerter Wohnraum für die damals ständig steigende Zahl von Arbeitern, normalerweise sind mit Daimlerregalen Hochhäuser gemeint - dazu wurde rund um den heutigen Sondrioplatz ein kleines Einkaufszentrum gebaut, dass noch heute als ein solches funktioniert – mit Lidl und türkischem Supermarkt und so. Auf der anderen Seite verläuft das Sommerhofental, das 1990 im Zuge der Landesgartenschau zur durchgehenden Grünanlage um- und ausgebaut wurde.

Im Prinzip kann man hier im Park verschwinden und erst am Breuningerland Sindelfingen und somit am Ost-Ende der Stadt wieder hinauskommen – so man sich denn auskennt und nicht schon vorher in nahen Biergarten mit Boulebahn versumpft. In die Innenstadt und zum Daimler sind es vom Neubauangebot auch nur ein paar Minuten mit dem Rad – also, eine gute Lage, wäre da nicht das IBM-Hochhaus. Es steht direkt im Westen vor dem Neubau… und macht somit aus der Toplage eine gute Lage, um bei den Worten des Vertriebsleiters zu bleiben. Im Moment sind die Mitarbeiter des ausführenden Bauunternehmens Vukovic-Enemag damit beschäftigt, die alten Betriebsgebäude auf dem Gelände abzureißen. Mit dem Bau soll nach Abschluss dieser Arbeiten begonnen werden, bezugsfertig sollen die Wohnungen im Frühjahr nächsten Jahres sein. Die Ausstattung ist mit Aufzug, Terrasse oder Balkon, TG und Effizienzhaus 85 korrekt. Das Angebot reicht von der 2- bis zur 5-Zimmerwohnung. Die kleinste Unit hat 75 qm, die größte kommt mit reichlichen 165 qm Wohnfläche recht komfortabel daher. Über Preise haben wir nicht gesprochen. Den Weg in die Maulbronner Straße finden Sie hier.
10. Dezember 2009
Nach einer Phase der, sagen wir mal “intensiven Arbeit”, hier einige News aus der lokalen Immobilienbranche:
Die Böblinger Baugesellschaft (BBG) hat im Hans-Watzlik-Weg eine neue Musterwohnung eingerichtet. Diese hat zwei Ziele: 1. sollen sich Kaufinteressenten ein besseres Bild von den Wohnungen in dem mit Erdwärme beheizten Neubau der kommunalen Wohnbautochter der Stadt Böblingen machen können und 2. dient die Musterwohnung auch als Veranstaltungsort für Vorträge über das Projekt – Infos über Termine und Themen gibt es bei der BBG.
Der Herrenberger Bauträger Bischoff Wohnbau hat in der Altinger Straße in Böblingen im Oktober 2009 mit dem Verkauf von acht Wohnungen begonnen. Ich habe einen kleinen Artikel darüber im Wochenblatt für ihn geschrieben und zwei Wochen später hatte er nach eigenen Angaben sechs Wohnungen verkauft – für Käufer vor allem höchst interessant ist die herausragende Lage des Projekts in der Nähe der Böblinger Therme: die S-Bahn ist bequem zu Fuß oder Rad in wenigen Minuten zu erreichen, die nächste Autobahnauffahrt liegt ums Eck und auch die sonstigen Standortfaktoren stimmen – ob noch was frei ist, weiß ich im Moment nicht, habe Herrn Bischoff seit dem letzten Termin nicht mehr gesehen. Im Internet steht aber etwas von einer 2-Zimmerwohnung – bitte selbst nachschauen!
Mehr Sonne geht nicht! Sagt jedenfalls KWE Geschäftsführer Rainer Ganske zum neuesten Wohnbauprojekt des kommunalen Wohnbauunternehmens aus Ehningen. Mitte November 2009 hat der Verkauf für drei Häuser mit je sechs Wohnungen in der Gärtringer Goethestraße begonnen. Die Lage ist Top, ruhig aber dennoch zentral und die Ausstattungsmerkmale KWE-typisch. Die Wohnungen bieten zwischen ca. 78 und ca. 142 qm Wohnfläche. Mit dem Bau soll nach der Frostperiode begonnen werden.
Heute Morgen findet um 11 Uhr die Immobilien Pressekonferenz der Kreissparkasse Böblingen statt. Bin einmal gespannt, welche Zahlen die Herren für 2009 vorlegen. Da passt die Pressemeldung der LBS von gestern dazu: die Baugenehmigungen für das 4. Quartal 2009 sein 2-stellig gewachsen.

Da aber die meisten Käufer den preiswerten Bestand bevorzugen, und die Neubauzahlen den eigentlichen Bedarf schon seit Jahren unterdecken, ist ein Preisschub bei den Bestandsimmobilien zu befürchten. Der Neubau soll daher verstärkt werden um den Druck aus der Nachfrage nehmen. Wie wenig wir hier im Großraum Böblingen in diesem Sinne gegensteuern können, weil wir kein Bauland mehr haben, zeigt der Umstand, dass unser “Bau-Atlas”, im dem wir in den vergangenen 6 Jahren alle Baugebiete im Landkreis gelistet haben, in 2009 nicht mehr in der alten Form erscheinen konnte: ich hätte nichts zum Schreiben gehabt! Die paar Grundstücke in den Händen der Kommunen lohnen den Aufwand nicht. Wenn überhaupt, dann werden nur noch kleine und kleinste Baugebiete in den ländlichen Kommunen ausgewiesen, die aufgrund des innerörtlichen Siedlungsdruck aber meisten über drei Ecken schon im Vorfeld vermarktet sind.
Arbeiter beim Daimler werden bis 2020 verbeamtet! Etwas lästerlich aber fast wahr: allerdings war die Ankündigung des Vorstands und der IG Metall von gestern, dass die Arbeitsplätze im “Kaufhaus Stern” (unsere lokale Bezeichnung für das größte Daimlerwerk, wo man schon immer alles kaufen konnte, vom Haschisch bis zur Hausmacher-Leberwurst) bis 2020 mit einer Arbeitsplatz-Garantie ausgestattet würden. Diese Entscheidung, deren vertragliche Einzelheiten aber noch abzuwarten sind, wird den Kaufinteressenten die für den Immobilienkauf wichtige psychologische Sicherheit geben und dem regionalen Immobilienmarkt sicherlich neue Impulse geben.
30. Oktober 2009
Der Herrenberger Bauträger Bischoff bebaut im Großraum Böblingen immer mal wieder Baulücken. Jetzt kommt er mit einem von der Lage hochinteressanten Mehrfamilienhaus auf den Markt. Die Altinger Straße in Böblingen liegt top (ich muss das wissen, ich bin in der
13. Juli 2009
9. Juli 2009
Morgen, am Freitag, den 10. Juli 2009 findet von 16:00 bis 17:00 Uhr auf dem Böblinger Tannenberg auf dem Grundstück Adlerstraße 20 der Verkaufsstart für das Wohnbau-Projekt “Wohnen am Tannenberg” statt. Eingeladen hat Lars-Sören Kutz von der Kreissparkasse Böblingen, die hier eine Seite aus der Kreiszeitung zum neuen Projekt veröffentlicht. Einige Fakten zum Projekt: das ehemalige Schick-Areal zwischen Adler- und Panoramastraße wird vom neuen Eisvogelweg erschlossen. Nachdem das Gelände neu modeliert wurde entstehen am Südwesthang 19 Einfamilienhäuser (teilweise als Doppel- teilweise als freistehende Einzelhäuser) und fünf 5-Familienhäuser. Von den 19 EFH sind im Moment laut Aussage von H. Kutz noch sechs frei, Zahlen für die Wohnungen liegen mir nicht vor. Die Archikektur von Michael Moll ist Bauhaus geprägt. Bauhaus ist kubistisch und würfelig ist gut für die Energieeffizienz: Bauherren können den Energiestatus ihres Hauses frei wählen, vom KfW 70 Effizienzhaus bis zum Passivhaus. Versorgt werden die Häuser auf Wunsch mit Geothermie. Die Mehrfamilienhäuser werden alle mit Erdwärme beheizt. Die Preise werden der beliebten Lage und dem hohen Standart entsprechen und wohl bei um die 3.000 Euro pro Quadratmeter liegen, die kleineren Wohnungen beginnen bei ca. 2.500 Euro/ qm, bei den großzügigen Maisonetten werden wohl gut 3.300 Euro/ qm fällig sein.
22. Juni 2009
Am vergangenen Donnerstag hatte der Bauträger Domizil Bau zu einem kleinen Anstich geladen. Es stand zwar ein mächtiger Bagger
rum und der hatte auch schon ein paar Kubikmeter Erde aus der Baufläche geholt, aber einen echten Spatenstich gabs nicht – dafür aber echten Champus. Der Familiy-Park scheint vor allem junge Familien anzuziehen. Es handelt sich hier um die Bebauung von zwei Grundstücken. Auf dem Google-Foto sind das die beiden Freiflächen links und rechts der Zufahrtstraße “Im Hörlen. Linkerhand entstehen insgesamt 12 Wohnungen mit 3- oder 4 Zimmer und Wohnflächen zwischen 81 und 104 qm. Rechter Hand werden 5 Häuser gebaut, ich glaube drei Reihenhäuser und zwei EFH.
Von den 12 Wohnungen sind zum “Stichtag” 18. Juni 2009 sechs verkauft. Ich ich bin mir zwar nicht sicher, aber ich glaube von den RHs sind alle schon weg, zudem ist eines der Grundstücke für ein EFH veräußert. Der Siedlungsdruck aus Döffingen-Grafenau scheint groß zu sein. Das kleine Neubaugebiet ist weitgehend beebaut, die Infrastruktur ist ok., es gibt Schulen, KiGa und Einkaufsmöglichkeiten in Grafenau, man braucht zwar ein Auto, muss aber nicht wegen jeder Büchse Erbsen nach Böblingen oder Sindelfingen fahren. Ich habe gelesen, dass die Verbindungsstraße (K 1064)zwischen Grafenau und Maichingen endlich ausgebaut werden soll…. das wird auch langsam Zeit, das ist noch so ein besserer Feldweg aus den 50er Jahren, auf dem es immer mal wieder die Kids in ihren rasanten Golfs oder Astras versemmelt – ein Fahrfehler und schon steht man im Acker.
20. April 2009
Hallo, bin wieder im Lande. Nach schönen 14 Tage in Wales (not only Scotland is different, Wales too)
(Foto Matthias Hoffmann) geht es wieder an die Arbeit. Heute Mittag hatte ich gleich den ersten Termin bei der Vereinigten Volksbank AG. Der Immobilienexperte Hans-A. Rauner teilte uns mit, dass jetzt im Geothermiepark-Felsengarten endlich der Knopf dran ist. Das war eine echt harte Geschichte: schon Ende 2007 habe ich die ersten Artikel über das sehr interessante Projekt in Böblingen-Dagersheim geschrieben. Der kleine Wohnpark liegt auf dem Gelände des ehemaligen Sägewerks Rau. In unmittelbarer Nähe dazu liegt der alte Steinbruch. Und der ist ein ganz besonderes Stück Natur. Daher gab es ein langes Hin und Her um Molche und seltene Kröten, so dass erst vergangene Woche, nach gut eineinhalb Jahren, die schlußendlich Baugenehmigung erteilt wurde.
Leider habe ich noch keine Visualisierung des insgesamt 20 Einheiten umfassenden Wohnparks. Geplant waren 9 Einfamilienhäuser, fünf Kettenhäuser und ein 6-Familienhaus. Soweit ich aber weiß, musste der Plan geändert werden, so dass nur noch 7 EFH gebaut werden. Jedes Haus erhält seine eigene Bohrung, so dass es mit der Energieversorgung keinen Ärger mit dem Nachbarn geben kann.
Das Interesse an den Häusern ist groß. Nach Angaben von Hans-A. Rauner, der für den Vertrieb verantwortlich ist, sind 6 Units reserviert. Gebaut wird der Geothermiepark Felsengarten von Matthias Bader von MMB-Bau. Der Böblinger Bauträger hat damit schon Erfahrung. Sein 8-Familienhaus in der Böblinger Moltkestraße war das erste Geothermieprojekt in Böblingen – und es ist gut, ich habe es mir angeschaut.
9. März 2009
Marquardt Wohnbau ist ein mittelständiischer Bauträger. Mit 11 Mitarbeitern beweisen die Herrenberger seit über 15 Jahren, dass sie zu den richtig Guten am Markt gehören. Ihr neuestes Wohnbauprojekt hat den Namen Saphir Haus (die Edelsteinbenennung hat Tradition, vom Opal bis zum Smaragd war schon alles vertreten). Es steht für ein ganz neues Konzept, das die LOHAS-Philosphie aufgreift: Lifestyle of Health and Sustaianibility. Ein gesunder und nachhaltiger Lebensstil scheint für viele Menschen attraktiv.
Zum Vortrag über die Baubiologie, die verwendeten Materialien, die Mischbauweise Holz/ Stein und dem Heizungskonzept mit Holzpellets kamen über 30 Interessenten in die Böblinger Kongresshalle. Sehr interessant ist neben dem einmaligen Wohnkonzept die Lage vom Saphir Haus: das Grundstück zwischen Zeppelin- und Waldburgstraße in Böblingen gehört zu den bevorzugten Wohngegenden. Allerdings haben die Wohnungen zwischen 76,50 und knapp 190 Quadratmeter auch ihren Preis. Von 234.000 Euro schwingt sich die Preisspanne bis hinauf auf 559.000 Euro…. das entspricht einem Quadratmeterpreis von etwas über 3.000 Euro. Wer allerdings Wert auf ein ganzheitliches Projekt legt und den Wunsch hegt, dass seine Kinder in einem gesunden Wohnklima aufwachsen (es gibt z. B. Netzfreischalter, die den gesamten Stromkreis in der Wohnung abschalten, sobald kein Strom mehr gezogen wird – per Rechner lassen sich Leitungen zu Stand-by-Geräten aber freischalten), für diesen Personenkreis ist das Saphir Haus 1. Wahl.
11. November 2008
Das Wildberger Bauunternehmen “Müller Massiv- und Holzbau GmbH” www.mueller-massiv.com hat gegenüber vom Sindelfinger Reiterhof ein Grundstück erworben. Hier wird ein Doppelhaus entstehen. Die Straße ist eine Sackgasse, das Umfeld ist vom Reiterhof geprägt, bis zum Waldrand sind es nur ein paar Meter. Bis zum Breuningerland Sindelfingen und der nächsten Autobahnauffahrt sind es vielleicht 500 m Luftlinie. Alles in allem sehr begehrt.

Da hier draußen vermutlich nicht gebohrt werden darf, setzen die Wildberger auf Luft-Wärme-Technik für die 120 qm Wohnfläche. Die Nutzflächen der beiden Haushälften betragen je rund 165 qm. Hier eine Außenansicht des Entwurfes. Der ist aber nur vorläufig, denn zum jetzigen Zeitpunkt können Bauherren individuell planen, allerdings nur im Rahmen der Baurichtlinien im von Einfamilienhäusern geprägten Wohnviertel.